Der Metro-Marathon soll der dritte Marathon meiner Laufkarriere werden. Der Dritte! Dass ich überhaupt mal die magischen 42km knacke, habe ich lange für unmöglich gehalten. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass ich kein Top-Athlet bin und war, ich wandelte gewichtstechnisch immer drohend nah an der 100kg-Grenze und stehe auf Plattfüßen. Eine gefühlte Marathoneignung irgendwo zwischen einem Stein und einer Ente.

Ein Laufneuling bin ich nicht ganz. Ich laufe nicht erst seit gestern, aber die ersten „Gehversuche“ waren eher sporadisch und „Marathon“ kannte ich während des Studiums nur durch Partymarathons. Aber die Parallelen sind deutlich. Trinken aus Pappbechern, Bewegung bis zur Erschöpfung, jemand übergibt sich. Es ist möglich, dass gewonnene Erfahrungen mir heute helfen können.

Ernsthafter wurde das Laufen dann vor fünf Jahren. Ich ging regelmäßiger in Laufschuhen raus, lief mittlerweile 15 Halbmarathons und genieße heute jeden Lauf draußen an der frischen Luft. Und dann kam 2018, was kommen musste. Der erste Marathon in Düsseldorf.

Die Zielüberquerung war gigantisch und mit nichts zu vergleichen. Klar, Vorbereitung lief so lala, Krämpfe plagten mich, aber das Ziel entschädigt um ein Vielfaches. 2019 lief ich in Frankfurt/Main meinen zweiten Marathon mit einer Bestzeit unter 4 Stunden. Diese Zeit gilt es in Düsseldorf mit den vielen anderen Laufbegeisterten zu schlagen.

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